Periphere arterielle Verschlusskrankheit – Diagnose

Periphere arterielle Verschlusskrankheit – Diagnose


Schon die Krankengeschichte gibt einen ersten Hinweis auf die Diagnose. Außerdem wird bei der körperlichen Untersuchung besonders die Haut an den Beinen untersucht. Schwielenbildung an den Füßen, Nagelveränderungen und Haarverlust sind mögliche Zeichen einer pAVK. Zur Sicherung der Diagnose führt der Arzt folgende Untersuchungen durch:

  • Der Pulsschlag an den Beinen wird getastet: Bei einer pAVK ist er schwach oder kaum tastbar.

  • Die Hauttemperatur wird an beiden Beinen gefühlt. Das betroffene Bein ist kühler.

  • Mit einem Stethoskop kann der Arzt über der verengten Stelle ein Strömungsgeräusch hören.

  • Das wichtigste Diagnoseverfahren ist die Doppler-Sonographie. Sie macht den veränderten Blutfluss über der Verengung sichtbar.

  • Der Blutdruck an den Armen und Beinen wird gemessen; ist er in den Beinen niedriger als in den Armen, weist dies auf eine Gefäßverengung hin.

  • Gehtest: Der Patient geht auf einem Laufband mit standardisierter Geschwindigkeit und Steigung; die Strecke bis zum Auftreten von Schmerzen wird gemessen. So kann das Erkrankungsstadium bestimmt werden.

  • Mit Hilfe von Kontrastmitteln werden die Arterien im Becken und in den Beinen dargestellt (Becken-Bein-Angiographie).

  • Eine Blutuntersuchung ist wichtig, um mögliche Risikofaktoren wie hohe Cholesterinwerte aufzudecken.

Zusätzlich untersucht der Arzt oft die Halsgefäße und das Herz, um weitere verengte Gefäße rechtzeitig zu entdecken und so einem Schlaganfall oder einem Herzinfarktvorbeugen zu können.