Rehasport (Privatleistung)

 

Rehasport (Privatleistung)


 

Was ist Rehasport?

Rehasport ist eine ärztlich überwachte Selbsthilfegruppe für Herzpatienten (reine Privatleistung, keine Abrechnung über die Krankenkassen möglich, kein Rehabilitationssport über ärztliche Verordnung) , die sich regelmäßig 1-2 mal wöchentlich trifft. Im Mittelpunkt steht der Spaß an Sport und Spiel, womit einem der größten Risikofaktoren unserer Zeit, dem Bewegungsmangel, entgegengewirkt werden soll. Die Übungseinheiten werden von qualifizierten Übungsleitern durchgeführt. Eine ärztliche Anwesenheit ist gewährleistet. Das Übungsprogramm besteht aus kontrolliertem Ausdauertraining (EKG-kontrollierte Fahrradergometrie), gezielter Gymnastik mit Dehnübungen, Koordinations- und Atemübungen, leichtem angepasstem Krafttraining und Spielen.

 

Die regelmäßige Teilnahme soll zur Verbesserung von Belastbarkeit, Körperwahrnehmung und Selbsteinschätzung sowie zur Steigerung des Selbstvertrauens führen. Der Sport als Gruppenerlebnis trägt auch dazu bei, vorhandene Ängste abzubauen und krankheitsbedingten, sozialen Rückzugstendenzen entgegenzusteuern.

 

Wir bieten eine individuell angepasste Trainingsgestaltung, sodass niemand befürchten muss, überfordert zu werden.

 

In einer Studie der Deutschen Rentenversicherung Bund konnte nachgewiesen werden, dass bei regelmäßiger dreijähriger Teilnahme am Rehasport die Sterblichkeit der Teilnehmer gegenüber Nichtteilnehmern um 50% niedriger lag.

 

 

Wer kann oder sollte daran teilnehmen?

 

·         Patienten mit koronarer Herzerkrankung (Verengungen oder Verschluss der Herzkranzgefäße)

·         Patienten mit Herzfehlern / Herzklappenfehlern insbesondere nach Operation

·         nach Herzinfarkt und Reinfarkt

·         nach Bypassoperation

·         nach Ballondilatation (PTCA) und Stentimplantation

·         bei stabiler Angina Pectoris (Brustschmerzen bei Belastung auf Grund von Verengungen der Herzkranzgefäße)

·         Patienten nach Myocarditis (Herzmuskelentzündung)

·         Patienten nach Herztransplantation

·         Patienten mit Kardiomyopathien (Herzmuskelschwäche)

·         Patienten nach Schrittmacherimplantation

·         Patienten mit implantiertem Defibrillator (AICD)

·         Patienten mit ausgeprägten sogenanntenfunktionellen (nicht organisch bedingten)

·         Herz-Kreislaufstörungen z.B. bei soge nannten hyperkinetischem Herzsyndrom oder bei Herzangstsyndrom

 

 

Die ärztliche Überwachung ist gewährleistet.